
Lange galten verantwortungsvolle Anlagen und eine finanzielle Performance als Gegensätze. Doch diese Vorstellung ist längst überholt. Unternehmen müssen sich mit nachhaltigem Wachstum beschäftigen, um auch künftige Herausforderungen meistern zu können. Das Interesse an nachhaltigen Investitionen wird auch auf Anlegerseite stark nachgefragt. Weltweit werden mehr als 23.000 Milliarden Euro nach ESG-Kriterien investiert.* Das entspricht einem Viertel des Gesamtwerts der globalen Aktienanlagen. Dieses Interesse ist nicht einzig dem Idealismus der Anleger geschuldet. Eine beachtliche Menge an Liquidität fließt in nachhaltige Anlagen, das Angebot wächst rasch und gemeinschaftliche Initiativen entstehen in diesem Zusammenhang. Ein Beispiel für solch eine Initiative ist das 2017 gegründete „Netzwerk für die Ökologisierung des Finanzsystems“ (Network for Greening the Financial System). Führungskräfte von acht großen Zentralbanken unter der präsidialen Leitung von Michael Bloomberg engagieren sich für dieses Netzwerk, um den finanziellen Herausforderungen der Zukunft Rechnung zu tragen.
Herausforderung Klimaschutz
Die Veränderung des globalen Klimas übt unmittelbar Einfluss auf die Finanz- und Wirtschaftsmärkte aus. Naturkatastrophen, wie aktuell zum Beispiel die Überschwemmungen in Europa und Asien, nehmen zu. Die Dringlichkeit hier aktiv zu werden ist im Finanzsektor längst angekommen. Das allgemeine Ziel lautet die Welt als einen lebenswerten Ort zu erhalten und ökonomische Risiken zu minimieren. Hierbei spielt der Finanzmarkt eine entscheidende Rolle und er könnte damit sogar zum großen Treiber des Klimaschutzes avancieren. Gerade junge Anleger der Generation Y und Z wollen klimabewusst investieren. Asset Manager müssen sich auf diese Kundenbedürfnisse einstellen und das passende Angebot liefern. In Portfolio- und Investitionsentscheidungen wird der Faktor „Sustainability“ immer gefragter. Davon profitieren die Aktien von nachhaltigen Unternehmen. Nachhaltigkeitsindizes performen, spätestens seit Beginn der Corona-Krise, zum Teil überdurchschnittlich gut.
Nachhaltig investieren
Die sich herausbildenden neuen Regelwerke in Wirtschaft und Finanzwelt leisten einen Beitrag zur Erhaltung natürlicher Ökosysteme. Die Beteiligung aller Aktreure an diesem Prozess macht deutlich, dass sich Investitionen in diesem Sinne doppelt auszahlen. Die Meinung, dass die Performance eines nachhaltigen Investments gegenüber traditionellen Anlagen unterlegen ist, gilt als überholt. Eine Analyse der Unternehmen in Bezug auf die Einhaltung der ESG-Kriterien zeigt, wie gut diese auf plötzliche Ereignisse vorbereitet sind. Nutzt ein Unternehmen Energie und Wasser effizient, ist es besser auf unvorhergesehene Marktveränderungen, wie Rohstoffverknappung und Preissteigerung vorbereitet. Ein Umbau der Wirtschaft bietet für alle Akteure gute Chancen.
*Global Sustainable Investment Alliance, 2017
©Adobestock
6 August 2021
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