Partner Bank und TwoWings im Interview mit SHEconomy

TwoWings Partner Bank
v.l.n.r.: Mag. Elham Ettehadieh, Jasmin Ettehadieh, MSc, Dr. Sarvenas Enayati

„Ein Vogel kann nur dann fliegen, wenn beide Flügel gleich stark entwickelt sind.“

Partner Bank und TwoWings – zwei Unternehmen , ein gemeinsamer Kern: Der Wille, einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten. Im Interview mit WEconomy gewährt das weibliche Führungstrio wertvolle Einblicke in Geschichte, Mission und Zukunft ihrer beiden Familienunternehmen.

Die Partner Bank und TwoWings arbeiten sehr eng mit- und beieinander. Wie genau kann man sich das vorstellen?

Jasmin Ettehadieh: Einige wenige Jahre nach der Gründung der Partner Bank wurde auch die TwoWings-Stiftung gegründet. Wenn man so möchte, dann kann man die beiden Organisationen als Schwestern sehen, so wie uns. Der Grundgedanke beider Unternehmen ist der Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Gesellschaft.

Sarvenas Enayati: Was mich immer besonders bewegt, ist, dass der Name TwoWings sich davon ableitet, dass auch ein Vogel nur dann fliegen kann, wenn beide Flügel gleich stark entwickelt sind. In dem Fall stehen die Flügel für Männer und Frauen oder aber für materiellen und sozialen Fortschritt. Wir glauben, dass Fortschritt in der Gesellschaft nur dann möglich ist, wenn beide Aspekte Hand in Hand gehen und der Fortschritt dann auch allen zugutekommen soll. Und wir sind davon überzeugt, dass Bildung das wesentliche Instrument ist, um das Potential eines Menschen nachhaltig freizusetzen.

Was können Sie uns über Ihre aktuellen Projekte erzählen?

Jasmin Ettehadieh: Wir haben einen Langzeitpartner in Kolumbien mit wunderbaren Ausbildungsprojekten für Jugendliche, auch in den ländlichen Gebieten Kolumbiens, denn dort wurde die Ernährungssicherheit durch die Pandemie besonders geschwächt. Vor diesem Hintergrund sind dann Projekte zustande gekommen, die das Ziel haben, Menschen dabei zu helfen, ihre eigene Nahrungsmittel anzubauen, um diese dann auch zu vermarkten und verkaufen und somit ihre eigene Ernährungssicherheit gewährleisten zu können. 2020 und 2021 konnten 2.000 Menschen an diesem Projekt teilnehmen. Dabei geht es nicht nur um den Anbau von Nahrungsmitteln, sondern auch um den Zusammenhalt in der Gemeinschaft und die Weitergabe von Wissen.

Sie haben es bereits angesprochen, die Partner Bank wurde 1992 gegründet, also vor mittlerweile 30 Jahren. Was hat sich seit den Anfängen getan und wohin soll es sich in Zukunft weiterentwickeln?

Elham Ettehadieh: Die Partner Bank wurde 1992 mit dem Willen gegründet, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft zu leisten. Damals hat man sich dafür entschieden, dass der Weg zur Förderung des Wohlstands der breiteren Masse jener ist, Menschen den Zugang zu einer fundierten Finanzberatung, aber auch zu Investment-Möglichkeiten von Topqualität zu geben. Und da haben wir uns dann auch Fragen gestellt: Wie sollte man investieren? Was macht eine Person, die, sagen wir eine Million zum Investieren hat? Was für Möglichkeiten hat er oder sie? Und daraus folgend: Warum sollte diese Möglichkeiten eigentlich nicht jede/r bekommen? Und diesen Ansatz hat man über Jahrzehnte immer wieder weiterentwickelt.

Die klassische Form des Sparens und Vorsorgens geben mittlerweile oft nicht mehr das zurück, was man sich erwarten würde. Was sind Ihrer Meinung nach im Moment spannende Möglichkeiten, die KundInnen bei Ihnen haben?

Elham Ettehadieh: Was sehr beliebt ist und auch viel Sinn macht, das ist ein Gold-Sparplan. Physisches Gold ist bereits seit Jahrtausenden ein Inflationsschutz, vor allem auf lange Sicht gesehen. Man kann schon ab 50 Euro im Monat Gold kaufen, das dann die Bank für einen aufbewahrt. Dasselbe gilt für Investitionen in Unternehmen. Die Erfahrungen, die wir die letzten Jahrzehnte gemacht haben, zeigen, wie wichtig es ist, direkt in Unternehmen zu investieren. Wir haben Portfolios von 20 bis 30 Unternehmen, die entweder durch einen Sparplan oder durch Einzelerläge bespart werden können. So baut man sich langsam Unternehmensbeteiligungen auf. Wichtig ist es, dass das schön aufgeteilt wird, damit man auch das Risiko streut.

Für lange Zeit galt der Mann als das Oberhaupt der Familie. Er brachte das Geld herein und sorgte vor. Frauen hingegen wurde der Zugang zur Vorsorge erschwert oder gar verwehrt. Das ändert sich zum Glück. Woran liegt es, dass es für Frauen oft nach wie vor schwieriger ist als für viele Männer?

Elham Ettehadieh: In unseren Workshops für Frauen hat man an den Gesprächen und Diskussionen, die geführt wurden, schnell bemerkt: die Frauen sind wiff und reflektiert. Frauen haben die Vorurteile, die ihnen die Gesellschaft mitgegeben hat, einfach noch in den Knochen sitzen, und dadurch glauben sie auch von sich selbst, dass sie weniger gut darin seien, finanzielle Entscheidungen zu treffe, was nicht stimmt. Es ist wichtig den Raum und das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass man sehr wohl diese Fähigkeiten besitzt. Außerdem sieht es in der Realität natürlich so aus, dass Frauen, strukturell gesehen, besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Zum Beispiel sind viel in Teilzeit, weil die Verantwortung für die Kinder nach wie vor hautsächlich ihnen zukommt. Das hat dann Auswirkungen auf das Einkommen, aber auch auf die Pensionsjahre und -höhe. Deswegen ist es bei unsim Vorstand der Bank auch ein großes Thema, wie wir die Strukturen und den Raum schaffen können, die Frauen und ihren Fähigkeiten es ermöglichen, diese verschiedenen Lebensbereiche in Einklang zu bringen.

Wenn der Zusammenhalt unter den Frauen da ist,

dann kann man füreinander auch wirklich viel bewegen.

Sie sind alle drei in leitenden Positionen. Das ist etwas, was man im DACH-Raum, besonders im Finanz-oder Technikbereich, nicht sehr oft sieht. Wie schafft man es, mehr Frauen in leitende Positionen zu holen? Was müsste sich da gesellschaftlich und politisch noch ändern?

Elham Ettehadieh: Es braucht Vorbilder. Zum Beispiel unsere Mutter, eine gelernte Architektin, die dann auch in der Entwicklungsarbeit tätig war und als Consultant nach Indien reiste und dort Entwicklungsprojekte beriet oder im NGO-Bereich der UNO Funktionen inne hatte. Das hat uns als Schwestern sehr geprägt und inspiriert, denn wir haben gesehen, wie sie sich sowohl um die Familie kümmert als auch Beiträge für die Gesellschaft leistet. Es ist wichtig, dass es Vorbilder gibt, die zeigen, wie und was möglich ist.

Sarvenas Enayati: Ich habe das große Glück, dass ich, abgesehen von großartigen Schwestern, auch ein Netzwerk an wirklich tollen Freundinnen habe und wir uns regelmäßig austauschen. Und wenn man in so einem Umfeld eingebettet ist, wo man zusammenarbeitet, sich füreinander freut, auch Möglichkeiten für die jeweils andere sieht und auch mal sagt „Trau dich doch, dich da zu bewerben!“, dann macht das wahnsinnig viel aus.

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©Partner Bank, Sabine Starmayr

Partner Bank Team
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15 Dezember 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
Interview Aktien Vorsorge Partner Bank

Geldanlage in Zeiten hoher Inflation

Die Teuerungen bei Energie und Treibstoffen haben die Inflationsrate für Österreich im Oktober auf 11 % (Statistik Austria) steigen lassen. Wenngleich der Aufwärtstrend dieser Preistreiber abflacht, erreicht die Teuerungswelle nunmehr andere Branchen, wie Bekleidung, den Dienstleistungssektor und Nahrungsmittel. Lesen Sie im folgenden Interview, welche Chancen und Möglichkeiten Partner Bank Wertpapierexperte Rudolf Glaser und Vorständin Mag.a Elham Ettehadieh für AnlegerInnen sehen.

Zinserhöhungen der Notenbanken führen zu steigenden Renditen bei Anleihen. Ist die Zeit für ein Comeback der Anleihen schon gekommen?

Glaser: Es kommt immer darauf an, welche Ziele AnlegerInnen haben. Wer regelmäßiges Einkommen bevorzugt, wäre aus meiner Sicht mit Qualitätsaktien mit verlässlichen und steigenden Dividendenzahlungen gut beraten. Eine faktisch risikolose Anleihe, zB eine 10-jährige deutsche Bundesanleihe (DBR 1.7 08/15/2032 REGS Corp) bringt derzeit 2 % Rendite. Somit bleibt aus meiner Sicht nur die spekulativere Variante, dass die Zinsen wieder fallen und somit der Kurs der Anleihe fällt. Dollaranleihen verfügen über höhere Renditen, dafür entsteht aber ein Fremdwährungsrisiko. Anleihen halte ich derzeit als Bargeldersatz zur Liquiditätsfunktion sinnvoll – in einer Höhe von 10 % bis 20 % des zu investierenden Kapitals. Bei entsprechenden Chancen am Aktienmarkt verfügt man rasch über Liquidität, um zu investieren.

Staatsanleihen, Unternehmensanleihen? Welche Argumente gibt es für das eine, für das andere?

Glaser: Wenn sich AnlegerInnen für Unternehmensanleihen entscheiden, dann würde ich jene mit Investment Grade empfehlen. Falls die Rendite dieser Anleihen über denjenigen der Staatsanleihen liegt, wäre das ein Argument für Unternehmensanleihen. Doch wenn Anleihen zur Liquiditätsfunktion gehalten werden, würde ich risikolose Staatsanleihen wählen.

Ettehadieh: Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man davon ausging, dass Staatsanleihen grundsätzlich risikoärmer sind als Unternehmensanleihen. Jetzt sieht man das viel differenzierter: Egal ob Staat oder Unternehmen, es geht um die Zahlungsfähigkeit und darum, ob sich der Emittent auch an die Regeln hält. Wem kann man in diesem Zusammenhang mehr vertrauen: zB der Zahlungsfähigkeit und Verlässlichkeit der Auszahlung seitens eines Unternehmens wie Apple oder McDonalds oder was wir in den letzten Jahren erlebt haben, wie bei Staatsanleihen von Argentinien, Griechenland oder den Kursschwankungen der türkischen Staatsanleihe?

Gibt es einen Kurs, ab dem man vorsichtig sein sollte?

Glaser: Beim Investieren sollte man immer vorsichtig sein. Bei Kursen über 100 beginnt jedenfalls die spekulative Phase.

Ettehadieh: Grundsätzlich gilt, je höher der Zins oder die Rendite umso höher ist auch das Ausfallrisiko. Wenn man für eine faktisch risikolose deutsche Staatsanleihe auf 10 Jahre 2 % bekommt und zB eine Immo-Anleihe mit 6 % oder 8 % zu haben ist, bedeutet das, dass das Ausfallrisiko im Vergleich nicht um 10 % oder 20 % höher ist, sondern um das 3- oder 4-fache (300 oder 400 %) höher ist. Daher ist stets zu überlegen, ob das Chancen-Risiko-Verhältnis einer Investition in eine Dividendenaktie eines Top-Unternehmens nicht deutlich besser ist.

Ausfallrisiko für Anleihen: Wie häufig kommt es, abgesehen vielleicht von argentinischen Staatsanleihen, zu totalem Kursverfall? Versuchen die Anleiheemittenten nicht durch Umschulden alte Anleihen zu bedienen?

Glaser: Im Unternehmensbereich jedenfalls häufiger als bei Staaten. Im Ramschbereich ist besondere Vorsicht angebracht. Wo die finanzielle Situation angespannt ist, kann ein unvorhergesehenes Ereignis den Bankrott auslösen, wie zB in der Corona Pandemie während der Lockdowns. Bei Staatsanleihen würde ich empfehlen die politische bzw. geopolitische Komponente im Auge zu behalten und deshalb Titel aus EU, USA oder maximal sonstigen verbündeten Staaten wie Kanada präferieren. 

Ettehadieh: Also Ausfälle von Anleihen sind viel häufiger als man annimmt. Umso schlimmer, weil ja häufig Menschen in Anleihen investieren, weil sie weniger Risiko haben möchten und glauben, weil es eine fixe Verzinsung und Laufzeit gibt, diese Variante auch sicher ist. In den letzten Jahren waren es vor allem auch Anleihen von Immobilienentwicklern, die ausgefallen sind. Wenn man also eine gute Rendite erzielen möchte, dann ist aus unserer Sicht die langfriste Beteiligung an Top-Unternehmen viel sicherer einzustufen, als der Anleihenkauf von relativ kleinen Unternehmen mit überdurchschnittlicher Verzinsung.

Versuchen die Anleiheemittenten durch Umschulden alte Anleihen zu bedienen?

Glaser: Ja, in der Tat. Kommt ein Unternehmen ins Straucheln wird die Umschuldung jedoch schwieriger. Eine Spirale nach unten setzt sich in Gang.

Ettehadieh: Aber es gibt auch Unternehmen wie Apple, die einfach Anleihen ausgeben, um sich günstig zu refinanzieren und es gar nicht nötig haben. Also, dass ein Unternehmen Anleihen emittiert, ist nicht grundsätzlich ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Mit dieser Strategie macht sich ein Unternehmen auch unabhängiger von kreditgebenden Banken. So wie auch Wohlhabende mit hoher Liquidität sich manchmal dazu entscheiden auf Kredit in eine Immobilie zu investieren, weil der Kredit so günstig zu bekommen ist. 

Kommen wir zu Aktien: Das heurige Jahr ist kein gutes Jahr. Ist der richtige Zeitpunkt für den (Wieder)einstieg schon gekommen oder sollten vorsichtige AnlegerInnen auf das Ende des Ukraine-Russland-Krieges warten? 

Ettehadieh: Step by Step. An den Börsen folgt eine Krise der nächsten, und auf ein Tief folgt regelmäßig ein Hoch. Wenn man immer darauf wartet, dass sich die Märkte beruhigen, kann man eben immer nur zu Höchstkursen Aktienanteile kaufen, was schade ist. Viele Investorenlegenden haben sich an den Spruch gehalten „Kaufen, wenn die Kanonen donnern.“. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man wirklich in Top-Unternehmen investiert, die auch die Kraft haben, solche Krisen zu meistern und als Gewinner hervorzugehen. In Kriegszeiten gibt es nicht nur Verlierer. Es gibt ETF, die Rüstungsunternehmen abbilden und die Kurse für Aktien von Lockheed Martin, die in dem aktuellen Umfeld stark steigen.

Glaser: Neben den Gewinnern aus Rüstung und Energie haben auch defensive Aktien sowie Qualitätsaktien aus den Bereichen Basiskonsum, Pharma oder Versorgung dieses Jahr eine gute Figur gemacht. Beispiele: McDonalds, Unilever, Novo Nordisk etc.  

Stichwort Nachhaltigkeit – auch ein wichtiges Thema für AnlegerInnen. Viele wollen nicht in „schmutzige“ Technologien, sondern in vermeintliche Zukunftsthemen investieren. Doch selbst mit diesem Megathema lässt sich für AnlegerInnen nicht immer Geld verdienen. Wo soll man da hinschauen, wo sehen Sie Chancen?

Glaser: Ich empfehle nicht nur auf Trends zu achten. Eine gesunde Kombination mit Aktien von Qualitätsunternehmen halte ich für sinnvoll. Was nützt AnlegerInnen ein Investment in ein Unternehmen, die hervorragende Ergebnisse im Nachhaltigkeitsbereich erzielen, aber sich verkalkulieren und bankrott gehen? Wenn ein Qualitätsunternehmen sich in nachhaltige Aktivitäten engagiert und nicht überbewertet ist, ist es für uns besonders interessant. 

Was spricht für ETFs, also Investmentfonds, die Börsen-Indizes abbilden und was spricht für „echte“ Fonds?

Glaser: Die Kosten sprechen eindeutig für ETF’s. Bei echten Fonds allerdings muss man besonders genau hinsehen, wer die Sache gut macht. Denn es gibt Statistiken, die besagen, dass nur ein geringer Anteil der aktiv gemanagten Fonds den Markt über einen längeren Zeitraum schlagen.

Ettehadieh: Es gibt Spezialthemen, wo man in die Tiefe gehen muss, zB in manchen südamerikanischen und afrikanischen Märkten. Da macht es schon auch Sinn einen aktiven Investmentfonds von Top-Spezialisten zu wählen, die ein Stock-Picking betreiben, also eine Auslese der besten machen. Unsere Kunden verfügen über einen Mix aus passiven Index-ETFs und Vermögensverwaltungen mit ausgewählten Top-Unternehmen. Die Schwäche der aktiv gemanagten Fonds ist ja häufig nicht die Auswahl der Unternehmen, sondern der spekulative Teil, dass die Werte relativ kurz gehalten werden und man versucht durch häufige Käufe und Verkäufe Extrarendite zu erwirtschaften. Das funktioniert eben oft nicht, weil auf Quartale oder aufs Jahr betrachtet Kursentwicklungen eher Zufälle sind. Und den Zufall kann niemand beherrschen, egal wieviel Technik oder Spezialwissen man besitzt. 

An den Börsen sind Mineralölkonzerne längst nicht out. Oder wie erklären Sie sich die Kursentwicklung von Exxon Mobile mit plus 80 Prozent?

Glaser: Ölkonzerne gehören zu den zyklischen Branchen, da sie vom Ölpreis abhängig sind. Deswegen sind solche Bewegungen nicht unüblich. Bei Exxon war es so, dass sie zuvor besonders tief standen. Da war es für die Korrektur nach oben nur eine Frage der Zeit. Wenn man Langfristanleger ist, dann empfehle ich zyklische Branchen nur beizumischen.

Blue Chips (dow jones Industrial, Euro stocks 50) oder doch in small caps, also Unternehmen in der zweiten Reihe investieren?

Glaser: Wir investieren vorwiegend in die erste Reihe, die über Qualitätskriterien verfügen.

Ettehadieh: Small Caps sind für uns dann relevant, wenn man diese gut über einen Index-ETF abdecken kann. Aktuell muss man bedenken, dass bei den erhöhten Energiepreisen kleine Unternehmen es besonders schwer haben können und daher nochmal zusätzlich spekulativ zu sehen sind. 

Microsoft, Apple oder die Facebook-Mutter Meta. Die großen Tech-Firmen haben heuer teils kräftig verloren. Ist der Zeitpunkt zum Zugreifen nach dem Absturz gekommen, wie etwa ein deutsches Anleger-Magazin schreibt?

Glaser: Wir sehen das ähnlich. Im Rahmen der strategischen Branchenallokation ist der Zeitpunkt zum Kaufen gegeben.

Am Kapitalmarkt wird die Zukunft verhandelt bzw. in den Erwartungen vorweggenommen. Wir dürften vor einer Phase mit einem flachen Wirtschaftswachstum und gleichzeitig einigermaßen hoher Inflation stehen. Was bedeutet das für einzelne Assetklassen?

Glaser: In diesem Rahmen würde ich wiederum Qualitätsaktien vorne sehen. Diese behaupten sich in unruhigen Zeiten aufgrund ihrer Stärke und können unter anderem Preiserhöhungen leichter durchsetzen, Markanteile hinzugewinnen etc.

Noch eine Frage zur Inflation: Rohstoffe wie Gas und Erdöl haben zuletzt schon nachgegeben. Damit wird auch der Druck auf die Inflation nachlassen u. a. wegen des Basiseffekts. Was heißt das für Zinsen und Kapitalmärkte? 

Glaser: Die Zinsen werden sich mittelfristig immer der Inflation annähern. Bewegt sich die Inflation wieder in den Zielbereich der Staaten, werden auch wieder die Zinsen fallen.

Ettehadieh: Auch zu bedenken ist in dieser Frage, dass die letzten 15 Jahre historisch ganz ungewöhnlich waren. Die künstlich niedrig gehaltenen Zinsjahre waren bislang einmalig. Zinsen um die 3-5 % sind eigentlich normal und realistisch. Die Niedrigzinszeiten sind jedenfalls Geschichte für die nächsten Jahre, was auch gesünder für die Volkswirtschaft ist und Stabilität fördert. Künstlich nahe 0 gehaltene Zinsen führen zu Verschiebungen des Kapitals in riskante, spekulative Assets wie es Ramschanleihen oder Kryptowährungen sind. Das kann zu Überschuldung führen und böse ausgehen für einzelne, aber auch ganze Wirtschaftssegmente. Die Lehman-Pleite 2008 hat das eindrücklich gezeigt.

Danke für das Gespräch.

©Adobestock

Ökologisch sozial ethisch

Partner Bank Team
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7 Dezember 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
Forbes Women‘s Summit 2022

Forbes Women‘s Summit 2022

Bereits zum zehnten Mal stellte das Forbes Women’s Summit erfolgreiche Frauen vor. Frauen, die neue Wege gehen, Zukunft aktiv gestalten und so Vorbild für Mädchen und Frauen sind. Unter dem Motto „Superwoman“ zeigte Forbes, dass es für Frauen möglich ist, in männlichen Domänen erfolgreich zu sein. Der Wandel hat begonnen. Besonders freut es uns, dass unsere Vorstände Dr.in Sarvenas Enayati und Mag.a Elham Ettehadieh zum diesjährigen Forbes Women’s Summit interviewt wurden.

Hier finden Sie das gesamte Interview/Video (english):

© David Visnjic

Ökologisch sozial ethisch

Partner Bank Team
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3 November 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
TwoWings Gelebte Nachhaltigkeit mit Urban Gardening

Gelebte Nachhaltigkeit mit Urban Gardening

Die Partner Bank arbeitet seit über 25 Jahren mit der TwoWings Privatstiftung zusammen. Seit Beginn dieser Kooperation bietet die Bank nachhaltige Vorsorgeprodukte mit Direktbeteiligungen an. InvestorInnen haben die Möglichkeit unter anderem mit ihrer Dividende die Arbeit von TwoWings zu unterstützen. Die 1996 gegründete Privatstiftung fördert nachhaltige Ausbildungsprojekte in benachteiligten Regionen der Erde. Die Bildungsprogramme, insbesondere für Mädchen und Frauen, zielen darauf ab, mit den vorhandenen Ressourcen die Lebensqualität der Menschen dauerhaft zu verbessern.

Urban Gardening fördert die Gemeinschaft
Urban Gardening fördert die Gemeinschaft unter Nachbarn.

Urban Garding in Kolumbien

Ein aktuelles Projekt von TwoWings beschäftigt sich mit der Lebensmittelversorgung der Menschen in der Stadt Cali. Cali liegt in der Provinz Valle del Cauca, südwestlich von Bogotá. Die Wohnverhältnisse hier sind beengt und die Gebäude teilweise desolat. Arbeitslosigkeit, Gewalt und Drogenhandel sind allgegenwärtig. Die lokale Lebensmittelversorgung litt unter den pandemiebedingten Maßnahmen sehr. Mit dem langjährigen Partner FUNDAEC fördert TwoWings vor Ort Workshops zur Lebensmittelproduktion für den Eigenbedarf. Die TeilnehmerInnen lernen, wie sie auf kleinem Raum Obst und Gemüse kultivieren. Das Urban Gardening Programm betreut aktuell 81 Familien. Das Ziel, möglichst viel Ertrag auf wenig Raum zu erreichen, wird mit vertikal angeordneten Pflanzgefäßen erzielt. Dabei gilt es jeden Platz zu nutzen: Dachterrassen und Hauszugänge werden so zu grünen Oasen in dem dichtbebauten Gebiet. Tomaten, Buschbohnen, Gurken, Zucchini und vieles mehr gedeihen prächtig in den neuen Mini-Gärten. Diese Initiative versorgt die beteiligten Familien nicht nur mit wertvoller Nahrung. Sie stärkt auch den sozialen Zusammenhalt. In den Workshops werden neue Kontakte geknüpft und die TeilnehmerInnen dazu ermutigt, ihr erlerntes Wissen mit der Nachbarschaft zu teilen. Dieser soziale Aspekt stärkt den Zusammenhalt in der Gemeinschaft in dem krisengebeutelten Land. Das Urban Gardening Projekt befähigt die Menschen selbst aktiv zu werden und sich autark mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen.

Eigenes Gemüse anbauen gegen Hunger und Armut
Das selbsterzeugte Gemüse leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelversorgung.

Moderne Wissensvermittlung

Die Urban Garding Workshops vermitteln Wissen und stellen Samenpakete und Setzlinge für die TeilnehmerInnen zur Verfügung. Als ideal hat sich eine Teilnehmerzahl von 5 bis 10 Personen erwiesen. Um die Reichweite zu steigern, sollen die Kurse auch digital angeboten werden. Dieses Vorhaben stellt das Projekt vor neue Herausforderungen, die es in den kommenden Monaten zu meistern gilt. Zum einen ist eine stabile Internetverbindung nicht selbstverständlich. Zum anderen bringen die Menschen noch wenig Erfahrung in der Benutzung von Online-Plattformen mit. Hier greift wieder die Hilfe zur Selbsthilfe. Die TeilnehmerInnen in Präsenz-Workshops werden dazu ermutigt, in Ihrer Gemeinschaft die Online-Kurse vorzustellen und den Menschen den Zugang zu diesen zu erklären.  

Workshops in Kleingruppen
Die Workshops finden in Kleingruppen statt.

Laufende Evaluierung

Ein regelmäßiges Monitoring gewährleistet die Wirksamkeit des Urban Gardening Projekts. Es wird evaluiert welche Gemüsesorten gut gedeihen und von den Haushalten am meisten konsumiert werden. Darauf aufbauend werden die Samenpakete für die Folgesaison zusammengestellt. Wassersparende Bewässerungssysteme, die ohne Strom funktionieren, befinden sich derzeit in der Testphase. Die Ergebnisse sind bereits vielversprechend. Der hohen Analphabetenquote wird damit begegnet, Schulungsvideos bereitzustellen. Der Zugang zu Wissen soll niederschwellig für alle möglich sein. Die Förderung sozialer Kompetenzen führt zu mehr Solidarität innerhalb der Gemeinschaft, was einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Nachbarschaft in Cali leistet. Die eigene Produktion von Lebensmitteln trägt wesentlich zur Armuts- und Hungerbekämpfung bei und schafft Bewusstsein für Eigenverantwortung. Und nicht zuletzt wird der Samen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit bei den teilnehmenden Familien gesät.

Mehr Informationen über die Arbeit von TwoWings und wie Sie diese unterstützen können, erfahren Sie hier.

©TwoWings

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Partner Bank Team
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15 August 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
Partner Bank Finanzbildung von Frauen im Fokus

30 Jahre Partner Bank: Partner Bank legt Fokus auf Finanzbildung von Frauen.

1992 war das Geburtsjahr der Partner Bank in Linz, die mit einer Handvoll Mitarbeitern in Österreich als unabhängige private Bank startete. Heute ist die Vorsorgebank in 6 Ländern tätig und vereint Mitarbeiter aus unterschiedlichen Kulturen, die einen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung leisten.

Am 2. Juni 2022 feierte die Vorsorgebank ihr 30. Jubiläum in den neuen Räumlichkeiten der Partner Bank Akademie mit Mitarbeitern, Aufsichtsräten und weiteren interessierten Gästen.

Im Jubiläumsjahr legt die Partner Bank das Augenmerk auf die Wissensvermittlung und initiiert gemeinsam mit der TwoWings Stiftung Workshops für Frauen, um deren Finanzbildung zu erweitern.

Bewusstsein für Finanzbildung schaffen

Lisa Sigl, Landesvorsitzende-Stellvertreterin von Frau in der Wirtschaft OÖ, begrüßte die Gäste und gab Einblick in die Finanz-Thematik, die viele Frauen betrifft:

„Die Pensionsschere trifft Frauen besonders hart. Im Durchschnitt haben Frauen 40 % weniger Pension als Männer. 49,6 %, also jede zweite Frau in Österreich, ist teilzeitbeschäftigt. Österreich belegt damit EU-weit Platz 4. Ich begrüße die Initiative der Partner Bank und TwoWings sehr. Es ist wichtig, dass für diese Tatsachen ein Bewusstsein geschaffen wird und geeignete Rahmenbedingungen für Frauen in der Wirtschaft geschaffen werden.“

KommR Mag. Hannes Dolzer, Fachverbandsobmann Finanzdienstleister, gab Einblick über den Nachholbedarf im Bereich Finanzwissen und lobte die Initiative:

„Nur 30 % der Menschen in Österreich verfügen über strukturiertes Fachwissen im Bereich Finanzen. Auch in Schulen wird Finanzbildung zu wenig gefördert. Die Partner Bank und TwoWings nehmen hier eine Vorreiterrolle ein. Vor allem vulnerable Gruppen, das sind vor allem weibliche Best Ager, die von der Pensionslücke stark betroffen sind, müssen gefördert werden. Ich bin überzeugt, dass alle Teilnehmerinnen von den Workshops sehr profitieren werden.“

Workshops Finanzbildung für Frauen

Im Zuge des Jubiläums bietet die Partner Bank gemeinsam mit der TwoWings Stiftung Workshops für Frauen an. Die Workshops werden im September und Oktober in Linz und in Wien stattfinden und Know-how für Financial Well-Being rund um Investments und Vorsorge bereitstellen. Auch die Bedeutung von Sachwerten, dem Edelmetall Gold sowie Nachhaltigkeit und Zukunft werden Themenschwerpunkte sein.

30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.

„Finanzbildung ist gerade in Zeiten wie diesen wichtig. Wir, gemeinsam mit TwoWings, möchten mit unseren Workshops speziell Frauen unterstützen, um für entsprechende Lebenslagen vorbereitet zu sein“, sagt Andreas Fellner, Vorstand Partner Bank.

Termine

Linz, Goethestraße 1a, Partner Bank Akademie, EG
Donnerstag, 15. September 2022, 9 bis 13 Uhr Freitag, 16. September 2022, 13 bis 17 Uhr
Wien, WKO, Wiedner Hauptstraße 63
Donnerstag, 20. Oktober 2022, 9 bis 13 Uhr Freitag, 21. Oktober 2022, 13 bis 17 Uhr

Hier können Sie sich zu einem Workshop anmelden.

©Partner Bank

Partner Bank Team
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10 Juni 2022

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Cordial Cup Tirol, die Fußball-Nachwuchsschmiede

Cordial Cup Tirol, die Fußball-Nachwuchsschmiede

Der 24. internationale Cordial Cup Tirol, das größte Fußball-Nachwuchsturnier Europas, findet von 3. bis 6. Juni im Tiroler Unterland statt. 160 Mannschaften in den Altersklassen U11, U13 und U15 stellen ihr Können unter Beweis und messen sich mit internationalen Vereinen. Für viele Nachwuchs-Kicker stellt diese Veranstaltung den Aufstieg in die Profiliga dar. Nationale Größen, wie die LASK Juniors, FAC Wien oder FC Red Bull Salzburg, konnten sich für das Nachwuchsturnier qualifizieren. Namhafte deutsche Clubs, wie FC Bayern München, TSG Hoffenheim, 1. FC Nürnberg, FC Augsburg uvm. sind wieder mit dabei. Weiters fix am Start sind Juventus Turin, FC St. Gallen, MTK Budapest und FC Radomlje.

Cordial Cup Tirol, ein Turnier mit Mehrwert

Die Vorbereitungen für das Turnier laufen auf Hochtouren. Den Auftakt der Veranstaltung bildet die Eröffnungsfeier am 3. Juni in Kirchberg mit dem Einmarsch aller Mannschaften ins Stadion. Die Finalspiele finden am Sonntag, 5. Juni, im Stadion St. Johann statt. Der Cordial Cup Tirol stellt ein einmaliges Erlebnis für Kinder und Jugendliche sowie ihre Trainer und Familien dar. Die Partner Bank legt großen Wert darauf, Kinder und Jugendliche für Sport zu begeistern und Talente zu fördern. Vereine leisten wertvolle Jugendarbeit, die Großteils durch freiwilliges Engagement getragen wird. Diesen Einsatz zu unterstützen, ist uns ein Anliegen. Wie berichtet sponsert die Partner Bank die Medaillenbänder für den diesjährigen Cordial Cup Tirol. Denn bei diesem Turnier gewinnt Jede/r. Wir sind überzeugt: Eine Investition in unsere Kinder ist eine Investition in die Zukunft.

Folgen Sie uns auf Facebook und Instagram und Sie sind (fast) live dabei.

©Gortana

Partner Bank Team
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27 Mai 2022

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Das war der OÖ Nachrichten Geldtag 2021

OÖ Nachrichten Geldtag 2021

Am 26. November 2021 ging zum vierten Mal der OÖ Nachrichten Geldtag über die Bühne. „Grüne Geldanlage“ war auch heuer wieder das zentrale Thema der Veranstaltung. Gerne folgte Partner Bank Vorstand Andreas Fellner der Einladung zur Podiumsdiskussion.

Wie nachhaltige Geldanlage in der Partner Bank gelebt wird, lesen Sie im nachfolgenden Artikel:

Nachhaltigkeit als Megatrend im Investmentbereich

Die Partner Bank AG aus Linz bietet seit 29 Jahren die Möglichkeit, nachhaltig  und ökologisch zu investieren. Diese Themen sind aktueller denn je und rücken immer mehr in den Fokus von umwelt- und gesellschaftsbewussten Anlegern.

Rendite, Risiko und Liquidität sind längst nicht mehr die entscheidenden Kriterien, wenn es darum geht, sein Geld bestmöglich anzulegen. Für zahlreiche Anleger ist der Faktor Nachhaltigkeit mittlerweile ebenso ausschlaggebend für ihre Anlageentscheidung. Vielen Investoren ist es wichtig, Unternehmen auch aus sozialen und ökologischen Gesichtspunkten unter die Lupe zu nehmen.

Die Partner Bank hat bereits 1996 in ihrer Produktpallette ein diversifiziertes Aktienportfolio zum Thema Nachhaltigkeit auf den Markt gebracht und war damit einer der Vorreiter in diesem Bereich in Österreich. Diese Aktienkörbe der Partner Bank bieten internationale Top-Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Abfallwirtschaft sowie aus der Technologiebranche. Nachhaltige marktführende Unternehmen werden mittels ESG-Kriterien (Environmental-Social-Governance) ausgewählt und stehen für ein entsprechendes Umwelt- und Verantwortungsbewusstsein. „Diese Standards sind wichtig, um Unternehmen untereinander vergleichbar zu machen. Sie bedürfen jedoch auch einer stetigen Weiterentwicklung, da auch der Nachhaltigkeitsansatz ein dynamischer Prozess ist“, so die Meinung von Andreas Fellner, Vorstandsmitglied der Partner Bank AG.

Aktienportfolio und Gold mit Sparplanmöglichkeit

In Zeiten der Niedrigzinspolitik rückt die Sachwertstrategie Unternehmensbeteiligungen, also Aktien, immer mehr in den Fokus. „Mit unseren Aktienkörben können Anleger Miteigentümer von Top-Unternehmen werden“, sagt Fellner. Die Kunden der Partner Bank haben Zugang zu einer professionellen persönlichen Beratung und ein umfangreiches diversifiziertes Portfolio aus robusten weltweit marktführenden Unternehmungen. Die Auswahl der Aktien basiert auf einer intensiven Recherche und einer ständigen Evaluierung durch ein digitalisiertes Scoring-Modell. Diese Sachwertstrategie lässt Anleger auch gut durch schwierige Phasen wie die derzeitige Corona-Krise kommen. Als wesentlichen Bestandteil der privaten Vorsorge sieht die Partner Bank auch physisches Gold und bietet die Möglichkeit, durch regelmäßige Zukäufe den Goldbestand kontinuierlich monatlich aufzubauen. Mit einem solchen Ankaufsplan profitieren die Kunden von einem möglichen Cost Average Effekt und haben gleichzeitig eine geeignete Absicherung in ihrem Portfolio. Dies ist sowohl bei physischem Gold als auch beim Aufbau eines diversifizierten Aktienportfolios möglich.

Mit Ausbildung Zukunft stiften

Bereits seit 1996 verbindet die Partner Bank und die humanitäre Organisation „TwoWings Network“ eine enge Partnerschaft. Durch unsere gesellschaftliche und soziale Verantwortung unterstützen wir das Engagement von TwoWings, welche weltweit Mädchen und Frauen den Zugang zu Bildung ermöglichen und somit Zukunft stiften. Das Potential der Menschen freizusetzen ist für TwoWings die Basis für jede nachhaltige Entwicklung. Partner Bank Kunden haben die Möglichkeit, sorgfältig ausgewählte Projekte mittels (Dividenden-)Spenden, auch produktbezogen, zu unterstützen. „Bildung als Schlüssel zum Erfolg – Jede Dividende zählt!“ lautet dabei die gemeinsame Devise.

©OÖNachrichten/Volker Weihbold

Partner Bank Team
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8 Dezember 2021

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Kooperation mit JKU – Erweiterung der E-Learning Plattform

science park jku linz © hurnaus

Die Partner Bank stellt die Aus- und Weiterbildung für Finanzdienstleister und Vermögensberater in den Fokus ihrer IT-Entwicklung. Rund 20 IT-Experten finden sich im Team der Vorsorgebank, die an der Digitalisierung spezifischer Weiterbildungsmodule für ihre Berater sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten. Denn für eine bestmögliche Beratung der Kunden ist neben sozialer Kompetenz auch eine fundierte Finanzbildung ganz wesentlich. Um die digitale Bildung noch weiter zu verbessern, wird die bestehende E-Learning-Plattform in Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) um neue Module erweitert.

Vielseitige Lehrplattform

Das Projekt dieses Semesters, welches mit Studierenden der JKU in Zusammenarbeit mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik – Information Engineering durchgeführt wurde, hatte die Verbesserung der bestehenden E-Learning-Lehrplattform der Partner Bank zum Ziel.

Zu den wichtigsten Anforderungen zählten eine möglichst hohe Einfachheit und Schlankheit, sowie eine einfache Bedienbarkeit und Wartbarkeit der Plattform, damit diese vielseitig auch für interne Schulungen, die kurzfristige erstellt werden, nutzbar ist. Zusätzlich sollte bereits ein erster Prototyp mit der Software LearnDash umgesetzt werden.

Virtuelle Präsentation

Die Präsentation der Ergebnisse fand im Februar in einer virtuellen Abendveranstaltung statt. Die Studierenden haben unter der Leitung von Mag. Dr. David Rückel, einen Prototyp zusammen mit ihren Ergebnissen zur Nutzbarkeit vorgestellt.

JKU David Rueckel
Mag. Dr. David Rückel

„Die Kooperation mit der Linzer Partner Bank ist für uns und unsere Studierenden zu einer geschätzten Konstante geworden. Wie bereits in den vergangenen Semestern, ist auch in diesem Wintersemester eine Gruppe Studierender mit einer spannenden Aufgabe im Kontext E-Learning betraut. Die Studierenden entwerfen aktuell ein Konzept zur Weiterentwicklung der unternehmensinternen E-Learning-Lösung zur Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenschulung und setzen dieses auch prototypisch um. Mit diesem wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der Weiterbildung im Unternehmen sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unabhängiger von Ort und Zeit“, sagt Mag. Dr. Rückel über das gemeinsame Projekt.

Die Kooperation mit der JKU im Bereich der Digitalisierung ist eine Bereicherung. Der Austausch zwischen Praxis, Lehre und Forschung für alle Seiten ein Mehrwert“, erläutert Andreas Fellner, Vorstand Partner Bank.

© JKU, Hertha Hurnaus

Partner Bank Team
Partner Bank Team

3 März 2021

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Job-Einstieg im Lockdown

Job-Einstieg im Lockdown

Unser neuer Mitarbeiter Florian H. erzählt, wie er während der Covid19-Pandemie den Berufseinstieg gemeistert hat und die Chance nutzte sich persönlich und beruflich weiterzubilden.

Sie sind seit Mai 2020 bei der Partner Bank. Wie haben Sie den Berufseinstieg in dieser außergewöhnlichen Phase in der Zeit des Lockdowns erlebt?

Ich muss sagen, dass mein Berufseinstieg, trotz der außergewöhnlichen Situation, verblüffend gut funktioniert hat. Die Partner Bank hat ein umfassendes Covid19 Sicherheitskonzept erstellt und daher fühlte ich mich von Beginn an sicher. Ich war sehr froh, dass ich trotz der angespannten Situation am Arbeitsmarkt die Chance bekommen habe, nach meinem Masterstudium „Finance & Accounting“ an der JKU-Universität mein Können unter Beweis zu stellen. Die Flexibilität der Partner Bank meine Stelle im Bedarfsfall über Home Office anzutreten, hat die Situation erleichtert. Somit hat der Lockdown meinen Berufseinstieg eigentlich wenig tangiert.

In welchem Bereich arbeiten Sie? Warum haben Sie sich für diese Position entschieden?

Ich bin als Junior Asset Manager in der Abteilung Wertpapier Research & Management tätig. Die Entscheidung, in welchem Bereich ich mich beruflich engagieren und weiterbilden möchte, fiel mir sehr leicht. Die Finanzmärkte und insbesondere Aktien faszinieren mich bereits seit meiner Jugend. Daher war für mich auch während meines Studiums klar, dass ich später einmal beruflich mit Wertpapieren zu tun haben möchte.

Wie haben Sie die Einschulung erlebt? Es ist bestimmt besonders herausfordernd, wenn klassisches Face-to-Face Coaching nicht möglich ist.

Positiv überrascht hat mich mein neuer Arbeitgeber mit der Möglichkeit, die Einschulung in hybrider Form (digital und persönlich vor Ort) wahrzunehmen. Ich hatte zu Beginn Bedenken, dass die digitale Einschulung etwas schwierig sein könnte. Aber diese Bedenken waren rasch verflogen. Die Wertpapier-Abteilung konzipierte bereits vorab einen Einschulungsplan mit physischen und digitalen Elementen für mich. Diesen Plan haben wir gemeinsam sehr gut umgesetzt. Das gelang vor allem dadurch, dass die digitale und physische Einschulung aufeinander abgestimmt war. Hier möchte ich mich auch bei meinen kompetenten Kolleginnen und Kollegen bedanken, die mich in dieser Phase unterstützt haben. Die ersten Wochen waren aufgrund der Covid19-Situation zwar außergewöhnlich, beruflich aber sehr lehrreich.

Wie sehen Ihre Ziele für die nähere Zukunft aus? Was möchten Sie beruflich erreichen?

Ich möchte mich fachlich weiterbilden. In diesem Kontext stehen Ausbildungen wie der renommierte Chartered Financial Analyst (CFA) oder der in Europa etablierte Certified International Investment Analyst (CIIA) im Raum. Das Sammeln von Berufserfahrung ist für mich essentiell. In der Zukunft sehe ich mich auch in einer Position, in der ich mehr Verantwortung übernehme. Abseits vom Beruf verfolge ich das Ziel, möglichst viele Live-Auftritte mit meiner Band zu spielen. Darüber hinaus steht die Aufnahme unserer ersten EP ganz oben auf meiner Agenda.

Was raten Sie Berufseinsteigern, die aktuell auf Job-Suche sind?

Berufseinsteigern rate ich, keine Angst vor der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt zu haben. Gut ausgebildete und motivierte MitarbeiterInnen werden von jedem Unternehmen – auch in schwierigen Zeiten – gesucht. Eine umfassende Ausbildung scheint jedoch wichtiger denn je. Absolventen meines Studienganges „Finance & Accounting“ genießen in diesem Zusammenhang ein hohes Ansehen am Arbeitsmarkt. Noch höher angesehen sind in der aktuellen Zeit vermutlich Absolventen von technischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen. Daher erleichtert eine Ausbildung in diesen Bereichen den Berufseinstieg ungemein.

Zudem sollte man sich bereits vor dem Berufseinstieg, am besten noch vor der Ausbildung die Frage stellen, welche Jobs zukünftig von der voranschreitenden Digitalisierung profitieren werden. Wenn dann ein Beruf gefunden wird, der wahrscheinlich zu den Gewinnern der Digitalisierung zählt und der einem auch persönlich zusagt, steht einem erfolgreichen Bewerbungsprozess nichts mehr im Wege.

Zu guter Letzt sind Initiativbewerbungen noch eine sehr gute Möglichkeit, dem zukünftigen Arbeitgeber entsprechend Motivation zu zeigen. Mit einer Initiativbewerbung ist man anderen Berufseinsteigern meist einen Schritt voraus, da dies Eigeninitiative und eine hohe Motivation für eine Stelle suggeriert.

Wir freuen uns sehr über unser neues Teammitglied und wünschen Herrn H. weiterhin viel Erfolg.

©Partner Bank

Partner Bank Team
Partner Bank Team

12 Oktober 2020

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Urlaubslektüre – „Schnelles Denken, langsames Denken“

Schon mal darüber nachgedacht, wie wir Entscheidungen treffen?

Manchmal wägen wir tagelang das Für und Wider einer Entscheidung ab. Versuchen alle Eventualitäten in Betracht zu ziehen, um den für uns richtigen Weg zu wählen. Oder wir handeln erstaunlich rasch mit weitreichenden Auswirkungen. Wir bewerten nicht so rational, wie wir meinen. Das Bild des Homo oeconomicus als rational agierendes Wesen ist nicht mehr zeitgemäß. Der Nobelpreisträger Daniel Kahneman zeigt in seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ eine völlig andere Sichtweise auf. Wir Menschen werden von zwei Denksystemen gesteuert: einem Intuitivem und einem Rationalen. Überraschung: Das intuitive Denken dominiert uns weitaus stärker!

„Schnelles Denken, langsames Denken“ führt die Leser auf 621 Seiten in die spannende Welt der Verhaltensökonomie. Wenn wir uns der Macht des Intuitiven bewusst sind, können wir uns besser gegen Fehlentscheidungen wappnen. Denn, niemand ist vor diesem Mechanismus des Intuitiven gefeit. Wissenschaftler, Experten, ja Kahneman selbst nimmt sich nicht davon aus. Wir Menschen neigen einfach dazu uns selbst oder unseren Einfluss auf die Zukunft zu überschätzen. Die gute Nachricht: Beide Denksysteme sind für unsere Entscheidungsprozesse wesentlich. Aber lesen Sie selbst! „Schnelles Denken, langsames Denken“ ist einprägsam, gut verständlich und unterhaltsam.

Unsere Buchempfehlung für den nächsten Urlaub! Wir wünschen Ihnen schönes Lesevergnügen.

©Adobestock

Partner Bank Team
Partner Bank Team

15 Juli 2020

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