Österreich im Spar-Modus

Österreich im Spar-Modus – Perspektivenwechsel notwendig

Energiepreiserhöhungen und eine hohe Inflation stellen viele Menschen vor finanzielle Herausforderungen.  

Gleichzeitig laden Banken ihre Kunden zum Weltspartag und zum Sparen ein. Ist im Hinblick auf die steigenden Kosten der Spargedanke noch zeitgemäß? Was sollen wir unserer Jugend raten? Und wie können wir selbst unser Erspartes bewahren oder vermehren? Österreich im Spar-Modus und ein notwendiger Perspektivenwechsel:

Kaufkraftverlust durch Inflation

„Die derzeitige Situation macht es notwendig, dass ein Umdenken im Bereich Vorsorge und Konsumverhalten stattfindet. Der Spargedanke des Weltspartages hat an Stellenwert eingebüßt und neue Perspektiven müssen geschaffen werden. Es ist vorteilhaft, wenn Jugendliche wissen, was Inflation konkret für sie bedeutet und trotzdem motiviert bleiben zu sparen und dabei neue Möglichkeiten des langfristigen Vermögensaufbaues kennen“, sagt Andreas Fellner, Vorstand Partner Bank.

Die Inflation 2000 bis 2022 betrug 50,6%. Dies bedeutet, dass innerhalb von 20 Jahren die Kaufkraft um die Hälfte gesunken ist.

Finanzbildung als Grundstein für Vermögensaufbau

Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, Vorsorge zu treffen und Finanzreserven zu haben. Geld- oder Sachwerte, Aktien, Gold, Immobilien, Anleihen oder ETF´s – die Möglichkeiten für Anleger sind vielfältig. Um finanzielle Entscheidungen treffen zu können, sind Finanzbildung und eine fundierte Beratung wichtig.

„Ein passender Sparplan gelingt nur, wenn man auch über entsprechendes Wissen verfügt und die Möglichkeiten in der Finanzbranche kennt. Die Partner Bank bietet spezielle Workshops im Bereich der Finanzbildung an. Wissen lässt sich erweitern und ebnet so den Weg für eine selbstbestimmte Zukunftsvorsorge. Unsere Workshops stellen Kow-how für Financial Well-Being rund um Investments und Vorsorge bereit. Auch die Bedeutung von Sachwerten, dem Edelmetall Gold sowie Nachhaltigkeit und Zukunft sind Themenschwerpunkte. Mit dem entsprechenden Wissen ist der Anleger sicherer, wenn es darum geht, die richtigen Fragen zu stellen und seine individuellen Möglichkeiten für Investitionen abzuwägen“, erläutert Elham Ettehadieh, Vorstand Partner Bank.

©Partner Bank
Quelle: Statistik Austria, Stand September 2022 

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Partner Bank Team
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2 November 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
Mit Wertpapieren die Steuerlast senken

Mit Wertpapieren die Steuerlast senken

Entlastungen für Selbstständige sind ein aktuelles Thema und ein wichtiges Signal für Wirtschaftstreibende. Mit dem Gewinnfreibetrag lässt sich die Steuerlast jährlich um bis zu € 45.950 pro Person senken, wenn ein Teil des Gewinns in begünstigte Wirtschaftsgüter im Sinne des Einkommenssteuergesetzes (EStG) investiert wird. Die Novellierung des EStG sieht ab 2022 eine Erhöhung des Gewinnfreibetrags von 13 auf 15 % vor. Hochrechnungen der österreichischen Regierung weisen eine Reduzierung der Steuerlast für Unternehmen von bis zu 150 Millionen Euro aus. Allerdings lassen viele UnternehmerInnen diese Chance auf staatlich geförderten Vermögensaufbau noch ungenutzt.

Wie hoch ist der Gewinnfreibetrag?

Die Höhe bemisst sich am erwirtschafteten Jahresgewinn und wird wie folgt gestaffelt:

  • Gewinne bis zu € 30.000: 15 %
  • die folgenden € 145.000: 13 %
  • die folgenden € 175.000: 7 %
  • die folgenden € 230.000: 4,5 %
  • Für Gewinne über € 580.000 steht kein Gewinnfreibetrag mehr zu.
  • Der maximale Gewinnfreibetrag beträgt € 45.950.

Ein Beispiel:

Der Gewinn eines Unternehmens beträgt € 62.000. Für die ersten € 30.000 können 15 % (= € 4.500) geltend gemacht werden. Dieser Grundfreibetrag steht dem Unternehmen automatisch zu. Für die verbleibenden € 32.000 ergibt sich ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag in der Höhe von € 4.160 (13 % von € 32.000).  In der Höhe von € 4.160 kann eine Investition in Wertpapiere getätigt werden. Der gesamte Gewinnfreibetrag beträgt in diesem Beispiel € 8.660.

Welche Wertpapiere sind geeignet?

Der Gesetzgeber gibt eine klare Linie vor, welche Wertpapiere in Betracht kommen. Laut § 14 EStG darf auf jene Wertpapiere zurückgegriffen werden, die auch für die Deckung von Personalrückstellungen verwendet werden dürfen. Der Fokus liegt dabei auf besonders konservativen Veranlagungskriterien, wie zum Beispiel:

  • Wohnbauanleihen
  • Geldmarktfonds
  • Gemischten Anleihenfonds
  • Mischfonds (konservativ, überwiegend Anleihen)
  • Offenen Immobilienfonds (reale Immobilien)
  • Einzelnen Anleihen, die die Veranlagungsrichtlinien nach § 14 EStG erfüllen

Von dieser Regelung ausgenommen sind etwa PKW und Kombi (Ausnahme bei Fahrschulen und Kraftfahrzeugen, die zu mindestens 80 % der gewerblichen Personenbeförderung dienen) sowie sofort absetzbare, geringwertige Wirtschaftsgüter und gebrauchte Wirtschaftsgüter.

Was versteht man unter begünstigten Wirtschaftsgütern?

Wer den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag (ab € 30.000) geltend machen möchte, muss entweder in

  • körperliche, abnutzbare Anlagegüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren, oder
  • in Wertpapiere gemäß § 14 Abs 7 EStG

investieren. Die Anlagegüter müssen einer inländischen Betriebsstätte zurechenbar sein. Die Wertpapiere sind in einem Verzeichnis zu führen und müssen mindestens vier Jahre dem Unternehmen gewidmet werden.

Professionelle Beratung empfehlenswert

Die Suche nach geeigneten Wertpapieren, die den strengen Anforderungen des Gesetzgebers genügen und zugleich Rendite erwirtschaften, ist fordernd. Umso treffsicherer wird die Wahl ausfallen, wenn eine professionelle Vermögensberatung konsultiert wird. So können Fehler vermieden und eine individuelle Anlagestrategie realisiert werden. Mit der Ausschöpfung des Gewinnfreibetrags haben Unternehmen die Möglichkeit sich kontinuierlichen Vermögensaufbau zu sichern. In volatilen Zeiten ist es empfehlenswert, jede Chance zur finanziellen Absicherung zu nutzen.

Was ist ein Gewinnfreibetrag?

Gewerbetreibenden, freien Selbstständigen sowie Land- und ForstwirtInnen (ohne Pauschalierung) steht laut § 10 EStG jährlich ein Gewinnfreibetrag zu. Dieser hat bei Gewinnen bis € 30.000 eine Höhe von bis zu € 4.500. Dieser Betrag ist steuerfrei und wird als Grundfreibetrag am Jahresende automatisch von der Finanzbehörde berücksichtigt. Für Gewinne über € 30.000 sind Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter erforderlich.

Foto: ©Adobestock

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13 Oktober 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
Beim Kick-off Event stellten Andreas Fellner, MSc und Dr. Sarvenas Enayati das Finanzbildungsprogramm der Partner Bank vor.
Mit Wertpapieren die Steuerlast senken

ESG-Kriterien: Ökologisch, sozial, ethisch.

Der Trend zu ökologischen und sozialen Investments hält weiter an. AnlegerInnen wollen mit ihrem Kapital zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft beitragen. Die Bezeichnung ESG-Kriterien hat sich als Standard für nachhaltige Investments etabliert. Das Akronym „ESG“ setzt sich aus den Begriffen „Environment“, „Social“ und „Governance“ zusammen.

Wofür steht ESG?

Environment: Schonendes Ressourcenmanagement, Verringerung von Emissionen und der Einsatz erneuerbarer Energie spielen in diesem Aspekt eine tragende Rolle.

Social: Die Unternehmen achten auf gerechte Arbeitsbedingungen, die Einhaltung der Menschenrechte und Zugang zur Weiterbildung von Arbeitskräften. Sichere Arbeitsbedingungen, die Ablehnung von Zwangs- und Kinderarbeit sowie Gesundheitsvorsorge fallen ebenso in diese Kategorie.

Governance: Unabhängige Aufsichtsorgane in den Unternehmen stellen sicher, dass wettbewerbswidriges Verhalten oder Korruption ausgeschlossen sind.

Börsennotierte Unternehmen sind seit 2017 verpflichtet regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen. Mithilfe sogenannter ESG Scores lassen sich Unternehmen in diesem Zusammenhang einfacher beurteilen und vergleichen. Um in der Fülle dieser Daten Transparenz und Plausibilität sicher zu stellen, werden die rechtlichen Rahmenbedingungen EU-weit kontinuierlich adaptiert.

Was ist neu ab August 2022?

Ab 2. August 2022 tritt eine Änderung der MiFID II Richtlinie in Kraft. Diese EU-Richtlinie verweist auf die Taxonomie- und Offenlegungs-Verordnung. Was ändert sich konkret in der Praxis? FinanzdienstleisterInnen sind im Rahmen der Beratung verpflichtet, Kunden und Kundinnen zu ihren Nachhaltigkeitspräferenzen zu befragen. Damit soll das allgemeine Wissen über nachhaltige Wertpapierprodukte verbessert werden. Zudem lassen sich Investments den Kundeninteressen entsprechend ausrichten.

Eine konsequente ESG-Analyse, basierend auf vertrauenswürdigen Daten und Score Werten, unterstützt unsere Kunden und Kundinnen nachhaltige Veranlagungsentscheidung zu treffen. Mit ESG-basierten Investments wird einerseits ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt gefördert und andererseits gewünschte Anlageziele erreicht. Das Bewusstsein, mit persönlichem Handeln auf Veranlagungsebene etwas zum großen Ganzen beitragen zu können, ist in der Gesellschaft angekommen.

Über 25 Jahre Erfahrung mit nachhaltiger Vorsorge

Die Partner Bank bietet seit Mitte der 1990er Jahre ein diversifiziertes Aktienportfolio zum Megatrend Ökologie an. Kunden und Kundinnen profitieren von dieser langjährigen Erfahrung unmittelbar. Mit einem Investment in Aktien beteiligen sie sich direkt an den jeweiligen Unternehmen. In den Beratungsgesprächen wird seit jeher genau evaluiert, worauf Kunden und Kundinnen Wert legen, was die Basis einer erfolgreichen und nachhaltigen Vermögensberatung bildet.

Foto: ©Adobestock

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27 Juli 2022

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30 Jahre Partner Bank Frauenbildung im Fokus
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50-30-20 Regel: So kann ich mir ein Vermögen aufbauen!

50-30-20 Regel: So kann ich mir ein Vermögen aufbauen!

Regelmäßig sparen, um das eigene Vermögen zu erhöhen, wollen alle. In der Praxis fällt es allerdings schwer, so zu handeln, dass am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt. Die 50-30-20 Regel hat sich als sehr hilfreich erwiesen, die eigenen Finanzen im Blick zu behalten und am Aufbau des eigenen Vermögens zu arbeiten. Der Schlüssel zum Erfolg ist bewusstes Haushalten mit den vorhandenen Geldressourcen. Miete, Auto, Essen und dann noch sparen? Geht das überhaupt? Ihr Nettogehalt wird bei der 50-30-20 Regel in drei Budgets aufgeteilt: Fixkosten, Freizeit und Sparen. Das heißt 50 % fließen in die Fixkosten, 30 % stehen für Freizeitvergnügungen zur Verfügung und 20 % des Nettoeinkommens werden gespart.

50 %: Fixkosten

Die Hälfte Ihres Nettoeinkommens dient der Deckung Ihrer monatlichen Fixkosten. Was zählt zu den Fixkosten? Miete, Wohnkredit, Strom, Internet, Handy, Lebensmittel, Gebühren, Versicherungen und sonstige fixe Ausgaben werden zu den Fixkosten gerechnet.  Wo liegt hier Einspar-Potential?

  • Tarife bei Telefon, Strom, Internet und Versicherung auf Verbraucherportalen vergleichen. Vielleicht finden sich günstigere Anbieter. Bei Versicherungen bitte die Kündigungszeiten beachten.
  • Zuviel versichert? Manchmal ist es günstiger bei einer Versicherung mehrere Leistungen zu versichern. Wird jede Versicherung benötigt?
  • Wohnsituation prüfen. Ist die Miete zu hoch? Wäre ein Umzug in eine preiswertere Region denkbar? Soll im eigenen Haus der geplante Pool in diesem Jahr realisiert werden?
  • Welche Fixkosten sind lebensnotwendig? Gibt es Kategorien, auf die leichten Herzens verzichtet werden kann?

30 %: Freizeit

30 % des Nettoeinkommens sind für die eigenen Bedürfnisse und Wünsche reserviert. Hobbys, Kultur, Restaurantbesuche und Shopping finanzieren sich aus diesem Budget. Es empfiehlt sich für diese Kategorie ein Haushaltsbuch anzulegen. So hat man alle Ausgaben im Blick und findet leichter Einsparmöglichkeiten. Muss der tägliche Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit wirklich sein? Oder investiert man in einen trendigen To go Becher und nimmt den Lieblingskaffee von zu Hause mit. Weitere Möglichkeiten wären: Streaming-Abend mit Freunden statt Kinobesuch, Selberkochen statt im Restaurant essen, und so weiter. Wer über seine Ausgaben Buch führt, kann schnell erkennen, welche Kosten vermeidbar sind und wo gespart werden kann.

20 %: Sparen

Ein Fünftel des Nettoeinkommens wird gespart oder dient etwaiger Schuldentilgung. Diese Rücklage ist nicht nur für die Vermögensbildung wichtig. Ein finanzielles „Sicherheitspolster“ für unerwartete Ausgaben ist unverzichtbar. Schnell kann die Waschmaschine kaputt gehen oder eine Reparatur am Auto fällig werden. Mit ausreichend Rücklagen meistern Sie kurzfristige Krisen entspannt, ohne in die Schuldenfalle zu tappen. Im besten Fall dienen die 20 % des Nettogehalts dem Kapitalaufbau, egal ob für die private Altersvorsorge oder für eine künftige Immobilienanschaffung gespart wird. Für kontinuierliches Sparen, empfiehlt es sich den Sparbetrag automatisch auf ein Sparkonto zu überweisen. Von diesem können Ansparpläne auch für physisches Gold und diversifizierte Aktienportfolios bedient werden.

50-30-20 Regel: So kann ich mir ein Vermögen aufbauen – ein Beispiel

Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von € 2.500 ergeben sich folgende Budgets:

  • € 1.250 für Fixkosten
  • € 750 für Freizeit
  • € 500 für Sparen (entspricht € 6.000 pro Jahr)

Im Fall einer plötzlichen Zahlungsverpflichtung in Höhe von € 2.000 bleiben am Jahresende noch immer € 4.000 auf dem Sparkonto. Ganze € 9.000 stehen für all die Dinge, die Ihnen besonders viel Freude bereiten, zur Verfügung. Sparen und Lebensfreude schließen sich also nicht aus. Vielmehr führt das Sparen dazu, dass man das Leben viel mehr genießen kann, weil man immer auf eine eiserne Reserve bauen kann.

©Adobestock

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23 März 2022

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Megatrends

Was sind Megatrends?

Megatrends bilden eine wichtige Grundlage für Entscheidungen in der Politik, der Wirtschaft sowie auf individueller Ebene. Man versteht darunter nicht kurzfristige Hypes. Vielmehr bilden sie komplexe, langfristige Veränderungsdynamiken in einer verständlichen Weise ab. Digitalisierung, Globalisierung und Prozess-Optimierung haben unsere Welt immer schneller und komplexer gemacht. Um diese Dynamiken zu verstehen, stellen Megatrends eine wichtige Navigationshilfe für Unternehmen dar.

Merkmale von Megatrends

Das Zukunftsinstitut beschreibt vier zentrale Merkmale für tiefgreifenden Wandel:

Dauer: Der Einfluss von Megatrends dauert mehrere Jahrzehnte

Ubiquität: Sie haben Einfluss auf alle Lebensbereiche einer Gesellschaft

Globalität: Sie wirken global und ihr Auftreten muss weltweit nicht gleichzeitig oder gleich stark sein. Jedoch sind sie über kurz oder lang überall zu beobachten.

Komplexität: Mehrdimensionalität zeichnet Megatrends aus und ihre Wechselwirkungen zueinander bedingen ihre Dynamik.

Das Entscheidende an ihnen ist ihr großer Wirkungsgrad. Sie verändern nicht einzelne Teilsegmente, sondern sie beeinflussen ganze Gesellschaften. Zudem verstehen sie sich als Cluster einzelner Trends, die u.a. soziale, technologische und ökonomischen Paradigmenwechsel abbilden.

Megatrends erkennen

Megatrends werden nicht „gemacht“ oder „entwickelt“. Vielmehr kommt man ihnen durch Beobachtung, Beschreibung und Bewertung neuer Trends in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Spur. Wo treten ähnliche Phänomene zeitgleich auf? Verstärken sich diese gegenseitig? Ein wesentlicher Faktor der systematischen Erfassung von Megatrends ist die Beobachtung aus der Metaebene. Es wäre unklug zu glauben, Innovationen und Wandel beginne stets in Industrieländern. Beispielhaft ist hier etwa das Bezahlen per Mobiltelefon oder mit Crypto-Währungen zu nennen. Beide Trends etablierten sich zuerst in Afrika.

Die Megatrend-Map des Zukunftsinstituts illustriert anschaulich die Vernetzungen, Parallelen und Schnittpunkte von Trends. Sie ermöglicht ein besseres Verständnis für Zusammenhänge und gewährleistet einen globalen Blick auf aktuelle Entwicklungen. Als Raster für die Beantwortung von Zukunftsfragen bildet sie eine profunde Basis für strategische Entscheidungen und zeigt neue Perspektiven auf.

©Partnerbank, Zukunftsinstitut

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11 Februar 2022

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Rückblick 2021 Ausblick 2022 Partner Bank

Rückblick 2021 und Jahresausblick 2022

Mit 2021 ging trotz der Allgegenwart von Corona ein außergewöhnlich erfolgreiches Aktienjahr zu Ende, das, anders als das Jahr zuvor, ganz im Zeichen der globalen konjunkturellen Erholung stand. Die USA als weltgrößte Volkswirtschaft konnte dabei ein Wirtschaftswachstum von fast sechs Prozent verzeichnen. Das damit verbundene markante Gewinnwachstum der Unternehmen sorgte für stetig steigende Börsenkurse und zufriedene Investoren.

Rückblick 2021: Inflation wieder im Bewusstsein

Allerdings hat dieser Rebound auch zu Schattenseiten geführt, die sich im Wiederaufflackern der Inflation sehr deutlich zeigen. Nachdem über viele Jahre praktisch keine nennenswerten Inflationszahlen zu vermelden waren, haben pandemiebedingte Produktionsschwierigkeiten sowie eine wachsende Nachfrage in vielen Bereichen zu Lieferengpässen geführt. Damit einher gehen signifikant höhere Rohstoff- und Energiepreisen. Diese Entwicklungen haben die Thematik der Inflation wieder in das Bewusstsein von Notenbanken, Regierungen und Anlegern gerückt. Mit Ende Dezember wurde beispielsweise in den USA mit fast sieben Prozent der höchste Wert an Inflation seit 40 Jahren vermerkt.

Wurde die erhöhte Inflation anfänglich noch als temporäres Phänomen im Zuge des wirtschaftlichen Aufholprozesses gesehen, so hat sich mittlerweile seitens der geldpolitischen Entscheidungsträger die Überzeugung gefestigt, dass dieser Zustand länger anhält als angenommen. Damit ergibt sich für das heurige Jahr eine neue Situation, da Zinsen, die sich in einem Rekordtief befinden, auf Dauer mit hoher Inflation unvereinbar sein werden. Makroökonomisch sind daher entsprechende Zinsschritte notwendig, um der aktuellen Lage entgegenzuwirken.

Trendwende bei Nullzins-Politik

So hat die amerikanische Notenbank Fed bereits eine schrittweise Änderung ihrer Nullzins-Politik angekündigt. Neben der Beendigung des milliardenschweren Anleihen-Kaufprogramms ist vor allem eine schrittweise Erhöhung der Leitzinsen geplant. Der Markt geht zurzeit von drei bis vier Zinsschritten für das heurige Jahr aus. 

Die Rahmenbedingungen für internationale Aktien-Engagements haben sich daher mit den Ankündigungen der US-Notenbank insofern verändert, als das Ende der Politik des „billigen Geldes“ eingeläutet wurde. Das betrifft zwar vorerst nur die USA, doch sind die Kursbewegungen des größten Aktienmarktes bekanntermaßen auch für alle anderen Börsen relevant.

Jahresausblick 2022: Wirtschaftswachstum

2022 ist in den USA ein konjunkturelles Wachstum von rund vier Prozent zu erwarten und mit Vollbeschäftigung ist nach Schätzungen der Fed im 3. Quartal zu rechnen. Die Unternehmensgewinne sollten daher weiterhin auf hohem Niveau verharren, was unterstützend für den Aktienmarkt zu sehen ist, auch wenn andere Branchen und Segmente als bisher in den Fokus der Investoren rücken könnten. Auch erste Anzeichen einer leichten Entspannung auf der Inflationsfront sind bereits zu erkennen, wodurch die Inflationsspitze unter Umständen schon im 1. Quartal erreicht sein könnte.

Mit positiver Grundstimmung in das neue Aktienjahr

Zusammenfassend ist zu sagen, dass heuer auf alle Fälle ein Szenario steigender Leitzinsen eintreten wird. Ob dieser Sachverhalt nun nachhaltig negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben wird, hängt in entscheidendem Maße von der weiteren Inflationsentwicklung und dem Vorgehen der Notenbank ab. Es bleibt abzuwarten, wie die Reaktionen der Investoren auf die unvorhersehbaren Zinserhöhungen, die möglicherweise bevorstehen, ausfallen.

Ein „Bären-Markt“ bzw. eine Aktien-Baisse wird in aller Regel erst durch Rezessionen verursacht, was aus heutiger Sicht nicht zu erwarten ist. Unter der Annahme, dass keine neuen Virus-Varianten auftreten und die geopolitische Lage stabil bleibt, sollte 2022 aus heutiger Sicht ein Jahr wirtschaftlicher Prosperität werden, auch wenn deutlich geringere Kurszuwächse im Aktienbereich zu prognostizieren sind als im „Superjahr“ 2021, denn dazu liegt das aktuelle Bewertungsniveau der Aktien zu klar über dem historischen Durchschnitt.

©Adobestock

Partner Bank Team
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26 Januar 2022

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Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen

Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen Partner Bank

Auch wenn sich die Sparzinsen auf einem Niedrigniveau befinden, Sparen ist immer noch ein wichtiges Thema. Besonders Kindern sollte der Umgang mit Geld nähergebracht werden, denn die Erfahrungen in der Kindheit prägen auch die Finanzsituation im Erwachsenenalter.

Im Rahmen des Weltspartages kann man Kindern den Spargedanken näherbringen und ihnen zeigen, warum Sparen wichtig ist. Denn, Geld ist für kleine Kinder nicht fassbar. Die Erfahrung, woher es kommt und was man dafür bekommt, fehlt. Ab einem Alter von ca. 7 Jahren entwickelt sich allmählich das Verständnis für Geld. Um Kindern einen Weg in eine gute finanzielle Zukunft zu sichern, braucht es eine entsprechende Vorbereitung.

5 Tipps: Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen

Andrea Bodner, Leiterin des Service Center und Vermögensberaterin bei der Partner Bank sowie Mutter eines Sohnes, sagt:

„Je mehr die Kinder in finanzielle Entscheidungen eingebunden werden, desto verständlicher wird diese nicht greifbare Materie.“

Zeitfaktor – zeigen, wie man spart

Zeit ist ein entscheidender Einflussfaktor, wenn es um Geldwachstum geht. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über Wünsche, über langfristige Ziele, wie zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Fahrrads. Es braucht Disziplin, diese Summe zu sparen. Verwendung Sie auch Grafiken, um dieses Ziel zu visualisieren.

Unterschied zwischen „wollen“ und „brauchen“ aufzeigen

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Es ist wichtig, gemeinsam mit dem Kind zu reflektieren, brauchen wir gewisse Dinge wirklich oder lassen wir uns vom Konsumfieber anstecken.
Ihr Kind möchte ein neues Skateboard, weil das alte nicht mehr so cool ist. Ja, gerne, dann aber bitte nicht mit Mamas oder Papas Geld. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie lange es dauert, das Geld für ein neues Skateboard beiseitezulegen und lassen Sie es mit dem eigenen Taschengeld darauf sparen oder zumindest einen Teil beisteuern. Eltern haben Vorbildfunktion. Nennen Sie auch Beispiele Ihrer Wünsche, auf die Sie gespart oder verzichtet haben.

Kaufprozesse sichtbar machen

Dazu gehört, dass Kinder in den Prozess und in Diskussionen eingebunden werden, der zu einem Kauf führt. Denn Kinder denken schnell, dass Geld achtlos ausgegeben wird, weil es sowieso vorhanden ist. Das Kind soll erfahren, dass manche Sachen zu teuer sind und Anschaffungen sorgsam abgewägt werden müssen. Dabei kann auch die Tochter oder der Sohn in Entscheidungen eingebunden werden, beispielsweise ob beim nächsten Familienurlaub ein 4-Sterne Hotel oder ein günstigeres Appartement gebucht werden soll.

Budgets gemeinsam verwalten

Um Geld erklärbar zu machen, sollen Eltern mit Budgets arbeiten. Ist ein Budget für einen Einkauf festgelegt, sollen Kinder auch bei der Aktion mit dabei sein. Die Dinge, z.B. Lebensmittel, die eingekauft werden, werden dem zuvor bestimmten Budget gegenübergestellt. Wenn dieses aufgebraucht ist, kann man auch nicht mehr Waren einkaufen. Wichtig ist auch, dass Eltern beim wöchentlichen Einkauf nicht nachgeben und den Kindern zu viel kaufen, sonst ist das Ziel des Sparens schnell verfehlt.

Je früher man beginnt, desto eher erreicht man das Ziel

Es ist niemals zu früh, mit dem Sparen zu beginnen. Eine Möglichkeit ist, dem Kind drei durchsichtige Behältnisse zur Verfügung zu stellen. In eines kommt das Geld, über das es frei verfügen kann. In das zweite das Geld für Fixausgaben, z.B. monatliche Kosten fürs Smartphone. Das dritte wird zum Ansparen verwendet. So sieht das Kind, wie das Geld „wächst“ bzw. „schrumpft“ und entwickelt ein Bewusstsein für Budgets. Nehmen Sie Ihr Kind auch mit zur Bank und zeigen Sie ihm das Sparguthaben. Interessant ist es für die Jugend auch, wenn Sie gemeinsam Online-Banking Funktionen ansehen und erläutern. So lernen Kinder von klein auf das Prinzip des Sparens und wie man Finanzreserven aufbaut.

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Partner Bank Team
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3 November 2021

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Weltspartag – Finanzbildung sollte mehr Gewicht erhalten

Partner Bank Akademie Michael Hanak

Sparen ist heute immer noch ein Thema, auch wenn sich die Sparzinsen auf einem Niedrigniveau befinden. Wichtig ist, sich über weitere Möglichkeiten neben dem Sparbuch zu informieren. Damit kann auch im Alter die finanzielle Situation gesichert und der Lebensstandard gehalten werden. Finanzbildung sollte mehr Gewicht erhalten.

Beratung erweitert Finanzwissen

Mag. Michael Hanak, Leiter der Partner Bank Akademie, erläutert die Notwendigkeit der Finanzbildung:

Michael Hanak
Mag. Michael Hanak
Leiter der Partner Bank Akademie

„Geht es um’s Geld, ist Beratung essenziell. Gute Beratung braucht qualitativ geschulte Vermögensberaterinnen und Vermögensberater. Dieses Service am Kunden spielt auch künftig eine wichtige Rolle. Gerade in Zeiten der Niedrigzinspolitik ist ein Umdenken in der Vorsorge für alle Einkommensschichten notwendig geworden. Daher setzen wir bei der Partner Bank bewusst auf eine fundierte Aus- und Weiterbildung für das Berater-Team. Eine duale Fortbildung, also online und offline, ist für uns selbstverständlich. Diese macht uns flexibel und trägt dem aktuellen Digitalisierungstrend Rechnung“.

Wertpapiere gewinnen an Attraktivität

Speziell in Bezug auf das Thema der langfristigen Altersvorsorge gewinnen Wertpapierveranlagungen heute wieder stark an Aufmerksamkeit und Attraktivität. Angesichts einer notwendigen Neuorientierung vieler Anleger gewinnt auch eine professionelle und ganzheitliche Vermögensberatung an Relevanz, die persönliche Lebensumstände berücksichtigt. Der Berater kann darauf aufbauend eine individuelle Vorsorgestrategie entwickeln.

Vom Konsumenten zum Eigentümer

Der Weltspartag geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress im Oktober 1924 zurück.

Dabei stand neben dem Spargedanken auch die Förderung der Finanzbildung im Fokus. Insbesondere die Jugend sollte sich Finanzwissen aneignen und neben dem Sparbuch weitere Anlageformen in Betracht ziehen.

„Jugendliche sind begeistert von internationalen Marken. Das ist ein guter Einstieg, um ihnen eine Investition in den Sachwert ´Unternehmensbeteiligung´ aufzuzeigen. Die Produkte unseres täglichen Bedarfs nicht nur zu konsumieren, sondern Miteigentümer an ihnen zu werden, ist eine gute Variante, den Spargedanken weiterzutragen. Ein Aktienportfolio, bestehend aus Weltmarken, aus zukunftsweisenden, robusten Branchen, kann bereits mit kleinen, monatlichen Beträgen eine Finanzreserve schaffen.In den 97 Jahren seines Bestehens hat der Weltspartag nach wie vor einen wichtigen Stellenwert. Die Arten des Sparens haben sich zwar verändert – die Wichtigkeit einer Finanzreserve ist aber aktueller denn je“, erläutert Andreas Fellner, Vorstand Partner Bank.

©Partner Bank

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29 Oktober 2021

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Richtig sparen

Partner Bank: So sparen sie richtig

Das Geldvermögen im deutschsprachigen Raum stieg auch im Coronajahr 2020 beträchtlich. Wie das, wo doch die anhaltende Niedrigzinspolitik das Sparen nicht belohnt? Der Grund liegt im ungebrochenen Sparfleiß der Bürger und Bürgerinnen. Allerdings wirkt sich die zunehmende Inflation immer stärker auf die Kaufkraft des Ersparten aus. Dieser Kaufkraftverlust passiert schleichend und allzu leicht wird die marginale Entwertung ausgeblendet.

Richtig sparen bedeutet eine reale Vermehrung oder zumindest einen realen Erhalt der Kaufkraft zu erzielen. Paradoxerweise legen die meisten Sparer und Sparerinnen weiterhin ihr Geld auf ein Sparbuch oder lassen es auf dem Girokonto liegen. Das Vermögen wächst nur noch durch Spareinlagen bzw. Konsumverzicht, nicht aber durch Zinsen. Wie eine Studie der Phillips-Universität Marburg verdeutlicht, sank der Ertragsanteil am Vermögenszuwachs innerhalb einer Dekade von 71 % auf 25 % Prozent. Für Deutschland ergab das einen Verlust von 130 Milliarden Euro in nur neun Jahren. Ist eine Geldanlage stark zinsabhängig, kommt es derzeit zu einem drastischen realen Vermögensverlust. Dieser Trend wird durch die steigende Inflation zusätzlich verschärft. Die Nullzinsstrategie der EZB und die hohe Inflation werden voraussichtlich noch länger bestehen bleiben, bevor die Zinsen wieder angehoben werden.

Effizient sparen

Durch eisernes Sparen wachsen Vermögen kaum noch. Doch wie geht effizientes Sparen? Mit professioneller Vermögensberatung und Diversifikation der Anlageprodukte wird eine individuelle Anlagestrategie entwickelt. So können nicht nur bessere Renditen erzielt, sondern auch persönliche Bedürfnisse des Investors bzw. der Investorin berücksichtigt werden. Auch im Hinblick auf die Altersvorsorge und eine allfällige Pensionslücke ist effizientes Sparen besonders wichtig. Die Anlage in Aktien wird zunehmend beliebter. Mit einem Aktien-Investment werden Anleger zu Eigentümern und partizipieren am Erfolg des jeweiligen Unternehmens mit. Neben dem Sparbuch auch andere Anlageformen näher zu betrachten, lohnt sich in jedem Fall. So könnte das monatliche Spar-Budget zu einem Teil in Aktien, Anleihen oder ETFs angelegt werden. Diese höher rentierlichen Alternativen bringen eigene Risiken mit sich. Die Studie der Phillips-Universität Marburg zeigt jedoch auch, dass herkömmliche Sparformen nur vermeintlich Sicherheit bieten. Zwar nimmt der Betrag auf dem Girokonto oder Sparbuch nominal nicht ab, aber an Kaufkraft entgingen den fleißigen Sparern in den vergangenen Jahren bereits Milliarden.

©Adobestock

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15 Oktober 2021

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Wie teuer wird die Zukunft?

Bereits seit Monaten diskutieren Experten über eine mögliche Inflation. Doch wie entsteht eine Inflation bzw. Teuerung? Andreas Fellner, Vorstand Partner Bank, erläutert die Gründe: „Zunächst sind zwei Faktoren entscheidend: Erstens die Geldmenge und zweitens die Geldumlaufgeschwindigkeit. Derzeit gibt es eine hohe Geldmenge durch die Geldschwemme der Notenbanken und Konjunkturpakete, die Geldumlaufgeschwindigkeit ist bei geschlossener Wirtschaft nicht auf Normalniveau. Dadurch hält sich die Inflation in Grenzen. Mit dem Öffnen der Wirtschaft wird die Geldumlaufgeschwindigkeit wieder höher.“

Höhere Sparquote

Die Sparquote der privaten Haushalte ist gerade in der Pandemiezeit stark angestiegen. Dieses Geld wird bei offener Wirtschaft zum Teil wieder ausgegeben, was zu einer gesteigerten Nachfrage führt.

Sparquote Statistik Austria
Quelle: Statistik Austria

Teure Rohstoffe

Ein weiterer Grund für mögliche Teuerungen ist die Verknappung der Rohstoffe, wie Kupfer, Öl, Stahl oder Aluminium, was eine Erhöhung der Erzeugerpreise mit sich bringt. Lieferengpässe sind derzeit auch im Elektronik- und Chipbereich zu beobachten. Diese Faktoren sind bereits in steigenden Produzentenpreisindizes zu beobachten.

Preisentwicklung Eurostat
Quelle: Eurostat, Tradingeconomics.com

Ob es zu Teuerungen kommen wird, hängt auch von volkswirtschaftlichen Gegebenheiten ab. Wenn die Rohstoffpreise weiter steigen, kann es zu Erhöhungen bei Energie- und Produktpreisen kommen. Zudem kann die erhöhte Nachfrage bei Baustoffen höhere Kosten beim Hausbau und beim Sanieren nach sich ziehen.

Unklar ist, ob diese Effekte nur kurzfristig auftreten – die Notenbanken gehen derzeit davon aus – oder ob dies längerfristige Auswirkungen auf die Inflation hat.

Gefühlte versus tatsächliche Inflation

Ein wichtiger Punkt ist, dass Inflation gefühlt höher erscheint als die ausgewiesene, tatsächliche Inflation. Grund ist in erster Linie, dass der Verbraucherpreisindex, welcher zur Berechnung der Preissteigerung herangezogen wird, sehr subjektiv wahrgenommen wird. Die Verteuerung der Waren des täglichen Bedarfs nehmen wir deutlich wahr, da diese häufig gekauft werden. Im Gegensatz dazu werden Preissteigerungen bei langlebigen Konsumgütern, wie Autos, Computer oder Fernseher, weniger wahrgenommen, da sie seltener gekauft werden. Das heißt, dass die gefühlte Inflation von der tatsächlichen abweicht. Man sollte also nicht die subjektive Wahrnehmung zur Beurteilung der Inflationssituation heranziehen, sondern die objektive Messung. Nur weil es gefühlt hohe Preissteigerungen gibt, heißt das nicht, dass die Inflation tatsächlich hoch ist und umgekehrt.

Schutz gegen Inflation

Für den Sparer natürlich unerfreulich ist eine erhöhte Inflation, da dadurch die reale Kaufkraft des Ersparten sinkt. Doch es gibt Möglichkeiten, sich gegen den Kaufkraftverlust abzusichern.
Vorsorge gegen Inflation kann die Investition in beständige Sachwerte, wie Immobilien sein. Ein altbewährtes und krisensicheres Mittel zur Wahrung des Wertbestandes ist Gold und andere Edelmetalle. Auch Aktien profitieren in der Regel von einer moderaten Inflation. Hier ist es wichtig, auf Qualitätsaktien zu setzen. Diese zeichnen sich durch eine starke Marktposition, ein ausgezeichnetes Management und nachhaltige Innovationen aus. Als Ergebnis liefern sie langfristig steigende Umsätze, Gewinne und Cash Flows.

©Adobestock

Partner Bank Team
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30 September 2021

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